Wir haben es und sind geschafft. Anstrengend sind solche Aufnahmen. Jeder Beteiligte lernt dabei etwas über sich selbst.Alle CD

Genervtes wiederholen müssen, weil einer unaufmerksam war und überraschende Momente unvermuteter Schönheit bilden die Pole, denen jeder Mitwirkende ausgesetzt ist.

Ich bin dankbar für das gemeinsame Erleben, die große und nicht selbstverständliche Geduld der Knaben, Männer und Musiker und natürlich des Tonmeisters. Es klingt das Erlebnis nach, etwas bleibend Wertvolles vollendet zu haben. 

LH

 

Gestern haben wir die Aufnahmen für unsere CD „Heiter bis wolkig – Tausend Jahre blüht ein Rosenstock“ beendet.

„Tausend Jahre blüht ein Rosenstock“ – die Kantate schrieb Klaus Wallrath anlässlich der 1200-Jahr-Feier Hildesheims für den Knabenchor. Auf der CD auch zu hören: Heiter bis „wolkige“ Stücke rund um die Rose – unser Hildesheim-Jubiläumsprogramm!

Der Dresdner Kreuzchor feiert dieser Tage sein 800jähriges Bestehen. Wir gratulieren herzlich! Professor Roderich Kreile, musikalischer Leiter des Dresdner Kreuzchores, sagte anlässlich der Feierlichkeiten etwas sehr Bedeutsames im Deutschlandfunk: “Ein Vorurteil möchte ich ausräumen: Es sind oft nicht die Eltern, die sehr ehrgeizig sind, sondern es sind die Jungs, die singen wollen [...]. Der Junge nimmt den Kreuzchor irgendwie wahr, [...] und dann hat er Lust und die Eltern unterstützen ihn dabei und dann hat er die Möglichkeit, bei uns schon in den Vorbereitungsklassen mitzuwirken." Es braucht keine besondere Begabung, um im Knabenchor zu singen. Die Lust zu singen, reicht aus. Dies gilt für den Dresdner Kreuzchor genauso, wie für den Knabenchor Hildesheim. In diesem guten Sinne ist der Knabenchor eben kein elitärer Verein. Er ist einfach der erste Ort für Jungs, die Lust am Singen haben. Lieber Herr Prof. Kreile, sagen Sie dies doch bitte so oft und wo immer es geht. Es hilft uns sehr, einem alten Vorurteil entgegenzuwirken. Das ganze Interview können Sie hier nachlesen und -hören: http://www.deutschlandfunk.de/800-jahre-dresdner-kreuzchor-wir-spueren-eine-verantwortung.694.de.html?dram:article_id=347406

Eine nicht-repräsentative empirische Umfrage zum Stand der Dinge - ich frage meinen Sohn:

"Was fällt dir als Erstes ein, wenn du zurzeit an den Chor denkst?"

"Wie meinst du das?"

"Naja, zum Beispiel: Wie laufen die Proben?"

"Ach so, schlecht, ne gut, also kommt darauf an, wie man's sieht..."

Der Chorleiter ist erstaunt über die Antwort...

"Also gut, weil es lustig ist; also schlecht aus deiner Sicht, weil wir so viel Unsinn machen..."

Der Chorleiter ist erleichtert: "Naja, aber lustig ist schon auch wichtig, und wir liegen doch gut in der Zeit. Die Sachen für die CD-Aufnahme sind ganz gut vorbereitet."

"Ja das Zeug können wir schon ganz gut...und lustig ist es wirklich!"

Der Chorleiter sinnt länger darüber, was ihm sein Sohn da wohl alles gesagt hat.

LH

Ein nicht-repräsentative empirische Umfrage zum Stand der Dinge - ich frage meinen Sohn:

"Was fällt dir als erstes ein, wenn Du zur Zeit an den Chor denkst?"

"Wie meinst Du das?"

"Naja zum Beispiel wie laufen die Proben?"

"Ach so, schlecht, ne gut, also kommt drauf an wie man dassieht..."

Der Chorleiter ist erstaunt über die Antwort...

"Also gut, weil es ist lustig, also schlecht aus deiner Sicht, weil wir so viel Unsinn machen..."

Der Chorleiter ist erleichtert: "Naja aber lustig ist schon auch wichtig und wir liegen doch gut in der Zeit. Die Sachen für die CD-Aufnahme sind ganz gut vorbereitet."

"Ja das Zeug können wir schon ganz gut...und lustig ist es wirklich!"

Der Chorleiter sinnt länger darüber, was ihm sein Sohn da wohl alles gesagt hat.


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