Eine Rückmeldung der Jury an die Jungs nach dem Wettbewerb in Celle war: "Das letzte Stück war eure Musik. Da ward ihr ganz bei euch. Die ersten beiden Stücke, damit konntet ihr nicht so viel anfangen."

Schon einmal hatten wir die Rückmeldung hier im Blog, ob man Knaben mit einem "traditionellen" Repertoire nicht doch überfordert. Mir geht das nach. So leicht ist es glaube ich nicht, Literatur zu erkennen , die wertvoll für die Knaben ist. Sicher hingegen ist, nur aus genau dieser Überlegung heraus, was für die Knaben wert- und sinnvoll ist, sollte der Chorleiter Literatur wählen.

Allein einen Maßstab dafür zu entwickeln, eine Liste von Faktoren aufzustellen, die zum tiefen Aneignen der Musik führen, scheint mir fast unübersehbar. Mir fallen spontan ein:  Interessen/ Alter/ sängerische Fähigkeiten eines jeden Chorsängers und diese drei Faktoren stehen schon im Konflikt miteinander. Wann soll sich der Wert zeigen? In der Chorprobe? Im Konzert? Oder darf es auch in zehn Jahren sein?

Für Hinweise, auch grundsätzliche Ansätze bin ich dankbar.

LH


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